Freitag, 16. Juni 2017

Zwischenstatus meines Lebens im Netz

So! Inzwischen habe ich meine Kenntnisse und so weit getrieben, dass ich meine eigene Home-Page (http://www.friedhuber.info) betreibe. Familiär bin ich mit der Web-Welt aber noch nicht geworden. Allein face-book - ja auch dort habe ich einen Account - versuche ich zu meiden. Der Grund: Ich komme mit dieser verdeckten Welt nicht zu recht. Alles tut irgendwas, ohne dass klar wird was. Auch bei diesem Blog: Es kommen Fragen, die ich bestätigen soll, ohne dass klar wird, was bestätigt wird (Bsp.: Bestätigen sie Cookies - ohne Angabe was das Küchlein wirklich tut und ohne Möglichkeit das zu prüfen) Alles ist zwar sehr primitiv - im Prinzip - aber alles ist verdeckt und unklar benannt (Was macht ein Küchlein in der Software?). So habe ich etwa meine Homepage bei A1. Für den Arbeitsschritt der Zuordnung der IP-Adresse zu dem Homepage-Name - intellektuell ein Vorgang, der an Primitivität nicht zu unterbieten ist: Eingabe von Name und zugeordneter Ziffer - musste ich wieder die Service-Line anrufen und das einem A1-Techniker machen lassen, da in den Maskensequenzen der Eingabemasken es einfach nirgends klar wurde, wo und wie ich diesen einfachen Schritt durchführen kann - geschweige denn, dass ich die Eingabefelder entdecken konnte (Wer glaubt, ein Feld mit IP-Adresse und ein anderes mit Domain-Name zu beschriften wäre in der Software möglich, der kennt die Software-Entwickler nicht!), Das Web ist für mich weiterhin auf der Stufe einer Gang-Welt. Ein geschlossener Zirkel von Freaks schaut darauf, dass das Ganze möglichst unklar wird. Absichtlich verdeckt mit kindischen Wörtern (Bsp.: Yahoo, Google usw. - Kreativitätsbeweise der Namensfindung gehen über Benutzeranforderungen) aus denen niemals geschlossen werden kann, was das Ding ist oder tut. Trotzdem: Das Web ist wenigstens ein kleiner Zipfel des Jahres 2000, von dem ich früher geträumt habe. Wikipedia, Google, Amazon - das sind die Boten des 21. Jahrhunderts - und natürlich Youtube! Leider arbeitet das Establishment aktuell daran, mit Überwachung, Restriktion und anderen Sparänzchen dieses kleine Element wieder kaputt zu machen. Da habe ich die Hoffnung, dass die Kids, die ich ob ihrer Gang-Sprache kritisiere, so viel Widerstand leisten können, die Netzfreiheit zu verteidigen ....

Freitag, 2. November 2012

Böser Wille oder gute Absicht?

Nun ist es endgültig soweit: Nachdem ich mich von LINUX entfernt habe, weil "die" bloss jeden Windows-Unsinn nachgebaut haben - nur etwas schlechter ist nun Mozilla dran. Ich war ein Fan von Firefox - IE habe ich bei mir sofort 'rausgeworfen - und nun das! Da "hacken" die von Mozilla einfach meinen Firefox ungefragt und blenden jetzt bei jedem start ihre Lasche mit dem Plug-In-Check auf! Nerv! Wie der Schmarren abzustellen ist, steht natürlich nicht auf der aufgeblendeten Seit! Bei mir erhebt sich die Frage, ob die Firmen wie Microsoft jetzt alle ihre Flaschen 'rausgeschmissen haben und diese nun die freie Software zerstören oder ob "die" das weiter im Sold der "Großen" machen? Jedenfalls: Mozilla raus! Google rein! Mag sein, dass mich Google ausspioniert - Mozilla nervt! Vor die Wahl gestellt, eine Software zu verwenden die sich ungefragt verändert, dann bei jedem Start nervt ist die Qual nicht groß! Google oder Microsoft - die machen das in dieser Form schon längere Zeit nicht mehr. Wenn ich mir die Vorgänge so ansehe, die sich im WEB 2.0 so abspielen und erst recht im WEB 3.0 so scheint es mir, dass es nun gelungen ist, eine frei denkende, demokratisch-anarchistische Gemeinschaft so zu unterwandern, dass die wünschenswerten Absichten erfolgreich zerstört sind. Bei LINUX: Da war es einmal Ziel, ein echtes stabiles Betriebssystem kostenlos so zur Verfügung zu stellen, dass nicht die gesamte Hardware-Leistung für unbestellte Features verwendet werden - und heute? Auf einen meiner älteren Rechner kann ich sowieso NUR mehr Windows 2K installieren, da ein aktuelles LINUX bei der Installation abstürzt. Falls ich dann ein Fedora o.ä. trotzdem installieren kann, ist das Ding so mit unsinnigen Features überfrachtet, dass ein Browseraufruf fast eine Minute braucht. Vorbei die Philosophie: LINUX installiert das was benötigt wird, mehr kann sich jeder User später dazuinstallieren. Eben: Die totale Übernahme der alten Microsoft-Philosophie. Im WEB ist es nicht viel anders: Unverständliche Schlagworte, kaum Kundennutzen hinter aufgeblähten Ankündigungen. Noch will ich nicht ganz glauben, dass es hier einer dunklen Macht (Darth Vader?) es geschafft hat, das freie Softwaregebiet zu erobern und in ein riesiges Frustimperium zu verwandeln - noch gibt es ja so etwas Tolles wie Wikipedia und: ja auch die Google Suchmaschine. Obwohl bei Google auch die dunklen Seiten mehr und mehr zu sehen sind - ich meine hier nicht das kindische Datensammeln sondern das seltsame Verhalten der Suchmaschine und deren Ergebnisse. Egal was man such, ob Leben, Goethe oder Schuhe - zuerst kommt immer der Eintrag "Amazon hat es" - selbst wenn man "BlaBla" sucht. Als nächstes ist die Unart zu nennen, dass Google glaubt zu wissen was man sucht - suche ich also "Flkr" so fühlt sich Google Flickr zu suchen - abstellen kann ich das kaum. Ich sehe also nicht die Datensammelei als wirklich bedrohlich, sondern die Bevormundung! Das was früher nur der Billi gemacht hat, das machen jetzt alle - selbst die, die vorher auf MS geschimpft haben. Oder hat man die Opposition wirklich komplett entfernt und es sitzen jetzt überall Microsoft-Agenten um die Leute flächendeckend zu verarschen? Jedenfalls: Schweren Herzens habe ich Google Chrome zum Standardbrowser gemacht und Mozilla gekübelt (dass ich IE zum Standardbrowser mache, dagegen wehrt sich noch mein neurotischer Persönlchkeitskern).

Sonntag, 8. Juli 2012

Status

Inzwischen gibt es mich auch auf facebook und aktuell kämpfe ich mit paper.li. Auch hier habe ich das Problem, dass ich die Beschreibungen nicht verstehe. Paper.li ist angeblich ganz kinderleicht - es gibt Tutorials auf YouTube - ja! Habe ich mir angesehen, habe ich versucht zu lesen - aber: Die Basisfragen bleiben ungeklärt. Meine Zeitung zeigt nicht das was ich will und wie ich das machen kann, was ich will, das finde ich nirgends heraus. Irgendwie ist das Web eine schöne verar....

Freitag, 2. März 2012

2012: nichts tut sich

Ja - inzwischen haben ich 2012 erreicht und kann nur feststellen: Das Leben im Web ist das Leben eines Zombies - alles Tot aber von Zeit zu Zeit ein Blog-Rülpser (wie diesen).
Um es kurz zu machen: Ich bin mir inzwischen ziemlich sicher, dass die in den Medien verbreiteten Stories über das Web lancierte Meldungen sind. Geschichten, wie z.B. Lonelygirl15, wo 1000e Zugreifen und Kontakt aufnehmen, sind "gemacht". Ich meine damit nicht, dass der Beitrag durch eine Schauspielerin dargestellt wurde, sondern ich meine, dass die Zugriffe gefaket sind. Ich vermute, dass man da einfach Bots darauf ansetzt um die Zugriffszahl in die Höhe zu treiben.
Ich bin übrigens auch der Meinung, dass das OK ist. Das Web ist eine Spielwiese und soll es bleiben. High-Score von Blog-Zugriffen durch Web-Bots sind eine Variante der Spielwiese. Ich meine nur, dass einem das als Web-Neuling angangs nicht so bewusst ist und die "offiziellen" Stellen - auch in der Ausbildung - so tun, als wäre das anders ..

Samstag, 10. September 2011

Zum Zombie mutiert im Web2.0

Tja - das Leben geht immer noch weiter im Web2.0 - obwohl: O Reaktion O Kommentar und das seit 2010 (die Reaktionen, welche damals im Rahmen der Kursaufgabe bei der Blog-Erstellung erfolgte, zählen nicht) - ich würde meinen, wenn ich was meinen würde, dass das eigentlich "Tot" bedeutet!
Da ich nun dennoch ein weiteres Posting schreibe, kann das nur bedeuten, dass ich inzwischen zu einem vollwertigen Web2.0-Zombie geworden bin.
Ein kollege hat mir den Artikel von O'Reilly zugestellt, der das Web2.0 beschreibt () - tja: ist ja alles sehr schön und gut aber: auch sehr firmenlastig. In der Analyse ist auch zu sehen, dass das Web (auch von O'Reilly) nicht als Spielwiese für Subjekte (also als Hobby für Menschen) zu sehen ist, sondern eher als Domäne für Organisationen, die sich der Subjekte bedienen, um Erfolge zu erlangen.
Ich persönlich halte Wikipedia, Google, Amazon, YouTube wirklich für herausragende und innovative Ereignisse - also keine Kritik daran - aber der Peer to Peer Fun-Effekt beim Web2.0 hat sich bei mir noch nicht gezeigt (ich will aber die reine kollektive Publikationsmöglichkeit die Web2.0 bietet keinesfalls gering schätzen).
Nun habe ich versucht mich mit Web3.0 (Semantic Web) ein bisschen zu informieren - es scheint in die selbe Richtung zu gehen (Richtung Institutionalisierung). Die anarchisch - basisdemokratische Idee, den semantischen Inhalt aus den vorhandenen Web-Daten direkt zu rekonstruieren, wird immer mehr in die Richtung verlassen, dass Semantic Web eine serialisierte SQL-Datenbank wird und die Bedeutungen aus zentralen Repositories abgefragt wird. Das hat aus meiner Sicht den Beigeschmack von Insitiutionalisierung: Eigenes Protokoll (auch wen HTML basiert), eigene Auszeichnungssprache, eigene Repositories - wo ist da das Demokratisch - Anarchische?
... und EINFACH ist das Ganze überhaupt nicht mehr: eine Unmenge von Protokollen, Dialekten, Einschränkungen, Modulen usw. usw. die man kennen muss ...
Falls man da Einsteigen will, braucht man mindestens Jahre um sich einzuarbeiten
- manchmal glaube ich, dass der Höhepunkt der kreativen Software-Entwicklung und der Software als Hobby mit Turbo-Pascal erreicht war (uups - nun habe ich mich als Oldie ge-outet), damals war das Programmerstellen noch auf Basis eines 200 Seitenhandbuches innerhalb eines Monats möglich ....
Jedenfalls: Web2.0 und auch Web3.0 ist hier - siehe auch O'Reilly - etwas ganz anderes: Es ist nicht Software - es ist auch nicht Kommunikation - es ist NUTZUNG!
Nutzung in der Art, dass es jedem erlaubt, etwas auf das Netz zu stellen, damit ev. andere es nutzen können.
Das habe ich anfangs so nicht erkannt. Ich ging von einem Kommunikationsmodell aus - also von Mitteilung und Reaktion. Dies gibt es natürlich auch im Web2.0 - aber eben nur im Zusammenhang mit Nutzungs(problem)fragen (oder innerhalb eines Freundeskreises, der sich kennt).
Meine zweite Erwartung an das Web2.0 (und Web3.0) war die einer Softwarespielwiese - also wo man etwas erproben kann (in Zusammenhang mit HTML, RSS usw.). Das erweist sich aber als zu aufwändig. Also auch hier hatte ich eine völlig falsche Erwartung. Diese Erwartung werde ich also vorerst einmal beenden.

D.h. also: Solange man nichts zu Nutzendes auf das Web stellt, gibt es keine Kommunikation. Ein reines BlaBla wird dabei nicht als Nutzen anerkannt :-)
Das heißt frü mich: Werde mir mal überlegen, was ich Nützliches posten könnte .....

Freitag, 15. Juli 2011

Das Weben geht weiter!

Unbemerkt und ungelesen geht das Leben im Web - das Weben - weiter.
Inzwischen kämpfe ich um einen geistigen Zugang zum Web3.0 - also dem sogenannte Semantic Web.
Die Vision Berners-Lee ist mir verständlich (ich bin ein alter SF-Leser und kenne die noch aus der 3 Groschenliteratur)aber das war es dann auch schon.
Noch ist mir das Web 2.0 nicht erschlossen, da versperrt sich schon das Web 3.0 vor mir.
In allen Texten wird von "einfach" und "leichten Zugangng" gesprochen - nun:
1000 Seiten Beschreibung HTML, 1000 Seiten Beschreibung XPath, 1000 Seiten Beschreibung XML und CSS und und und - und der Nutzen??
Angeblich damit man "was" einfach machen kann - im Web!
Nun kommen 1000 Seiten RDF, KOS, OWL, RDF-S, SPAQUEL und und und ... - ich wünsche mir die "komplizierten" Zeiten zurück!
TurboPascal: 200 Seiten und alles lief! Logisch, verständlich ...
Na hoffentlich wird das Web nicht noch einfacher, sonst reicht ein Leben nicht mehr, all die einfachen Konzepte aufzulisten :-)

Montag, 3. Januar 2011

Zwischenbilanz

So, nun ist 2011 erreicht! Aktivitiäten im Blog: 0!
In Volkskunde hat jemand eine Untersuchung über die Vorgänge zu "Lonely Girl 15" geschrieben. Die wurde durchbesprochen und dabei kam wieder die Standardmär über das aktive und weltweit Web, wo User sich zu Millionen fokussieren und kommunizieren.
Schön langsam werde ich mir immer sicherer, dass das ein Propaganda-Schmäh ist!
Vermutlich haben die Erfinder von "Lonely Girl" gleich nachdem sie das Vide online gestellt haben, einen Bot aktiviert, der mal kurz eine Million mal die Adresse gerufen hat - weil: wenn diese Leute nur gewartet hätten, bis sich in der Community jemand für ihr Girl interessiert - hätten sie warten können, bis sie schwarz sind (oder sie hätten ihr Girl ausziehen müssen).
Also: meine Überzeugung wächst, dass das Web eine Kommunikationsplattform von Menschen für Maschinen zum Zweck der Medienberichterstattung ist.
Der Grund für diese Überzeugung: Allen Bekannten haben mit ihren Blog ähnlich Erfahrungen - und das ist doch schon eigenartig: In den Medien wird von Millionen Zugriffen gesprochen und wenn man einen Blog macht hat man 0 Zugriffe (Bzw.Reaktionen).
Natürlich: Zeitungen haben mehr Reaktionen - das habe ich schon gecheckt. Was wieder den Verdacht nahe legt, dass der Kommunikationsbedarf stark Obrigkeitszentriert ist. Sobald der Eindruck erweckt wird, da steht was "Höheres" dahinter - dann wird kommuniziert.Daher auch die Vermutung, dass die "Lonely Girl - Typen" erstmal einen Bot gestartet haben. Dann wurden Medien auf die hohen Zugriffe aufmerksam und dann kamen doch noch ein paar human User. Nun mit der Universitären Studie sind natürlich weitere Zugriffe gesichert. Woran man sieht, dass die UNIs Teil der Propagandamaschinerie sind......