Montag, 26. August 2019

Die großen Rätsel der einfachen Web-Welt

In den Erklärungen zu den Web-Tools sowie in den Berichten in den Zeitaschriften ist alles, was es im Web gibt sehr "easy". Klick-Klick-Klick - fertig! Aber wehe, man will so etwa machen! Homepage: Sehr einfach - auswählen und fertig! Egal von welchen Anbieter. Aber: Die Homepage sieht dann irgendwie aus. Was die einzelnen Klicks machen ist inklar. Das Gesalten nach eigenen Vorstellungen: Unmöglich. Das Web ist zu einer Lego-Welt im schlimmen Sinn des Wortes geworden. Die eigenen Vorstellungen sind kaum zu verwirklichen - außer man opfert sein Leben und arbeitet sich mit viel Zeit und Geld ein. Ansonsten muss man das nehmen was man bekommt.

Dienstag, 31. Juli 2018

Verhindert Software vernünftiges Denken?

Nun habe ich seit geraumer Zeit versucht, die WEB-Basierte Software zu verinnerlichen. Mein Zwischen-Resümee ist: Anscheinend erodiert Software die menschliche Intelligenz und das humane Empfinden. Warum ich zu dieser Meinung kommen? Nun - ich habe an einem WEB-Basierten Projekt mitgearbeitet und versuche freie Software (UBUNTU) einzusetzen. Meine Seminararbeiten versuche ich mit LaTeX zu schreiben - und auf all diesen Gebieten das Gleiche: Die Software ist eigentlich für die Anwendung unbrauchbar. Der Kern scheint dabei zu sein, dass die Ersteller der Software von sich so überzeugt sind, dass sie die zu lösenden Probleme vollständig ignorieren. Sie erstellen Software, unter Umständen mächtige Systeme, hauptsächlich zur Selbstbefriedigung. Der Nutzer, der glaubt, ein Werkzeug zu bekommen, mit dem er arbeiten kann, wird schnell feststellen, dass die Software-Produkte als erstes verlangen, dass man sie studiert, genau damit beschäftigt - sich also kräftig einschult. Dies betrifft nun auch Produkte, wo das gar nicht notwendig ist - etwa das Telefon. Am deutlichsten ist das bei der Open-Source-Gemeinde zu sehen - etwa auch bei LaTeX. Praktisch unbrauchbar. Man muss mindestens 1 Woche intensive Beschäftigung aufbringen, sich in Foren beflegeln lassen, ehe man eine Seminararbeit auch nur halbwegs erstellen kann. Die Foren zeigen die Erosion der neuronalen Fähigkeiten der Software-Ersteller am deutlichsten: 100erte haben das gleich Problem, das auf einer mistig erstellten Software gründet. In den Foren wird man aber zuerst zum Narren gehalten mit schnippischen Besserwissereien und sinnlosen Hinweisen. Wenn etwa jemand anfragt und angibt, er sei ein Neuling, dann wird ihm der Wissende über etlichen Blogeinträgen mitteilen, dass er die jeweilige Beschreibungen lesen solle - wohlgemerkt: die jeweilige - nicht die Angabe welche; und so geht es Eintrag um Eintrag dahin .. Dass jemand eigentlich eine philosophische oder juristische oder medizinische Arbeit schreiben will und nicht verkorkste Makroprogrammierung von LaTeX oder Bibtex oder was auch immer - das ist egal! Diese Software-Freaks glauben, dass kryptischer Code das einzig Sinnvolle auf der Welt ist. ... aber ich glaube, jeder der schon versucht hat, Windows zu entfliehen weiß inzwischen, dass er dadurch vom Regen in die Traufe kommt. Dies war nicht immer so. Es scheint, als ob es Microsoft geschafft hätte, alle unfähigen Software-Bastler auf die Open-Source-Community anzusetzen und die fähigen Techniker bei Microsoft (oder Google) zu übernehmen ...

Sonntag, 8. April 2018

Mein Zugang zu Web-Welt ist weiterhin ungenügend. Zwar betreibe ich inzwischen meine Homepage (http://www.friedhuber.info/) und den Blog der LinkeStmk (http://www.linkestmk.at/) - aber die Kernprobleme sind nach wie vor nicht überwunden: Diese Web-Welt auch HTML und CSS ist in ihren Versionen, Benennungen und Versionsgebarungen derart undurchsichtig, dass ich nach wie vor Probleme habe, diesen Unsinn wirklich anwenden zu können. Vor allem Web 3.0 versteckt sich hinter immer mehr fragmentierten Belanglosigkeiten. Allein die "offenen Protokolle" wie eben HTML sind inzwischen so Versionsüberlastet und überkandidelt (d.h. mit Unsinn vollgestopft) dass die Nützlichkeit abnimmt. Die Hoffnung von Tim Berners-Lee mit dem WWW eine offene, für alle nutzbare Plattform zu erstellen zerschlägt sich in der komerzialisierten Realität. Demnächst werden auch die Regierungen - unter dem Argument des Datenschutz und der Fake-News - vermutlich auch die Internetzensur weiter verschärfen. Also: Von freien Zugang für jedermann aufgrund überspitzter gestaltung von Protokollen, Versionen und Tools immer weniger zu sehen. Von freiem Meinungsaustausch aufgrund Restriktionen, Drohungen und Gesetzesverschärfung bald nichts mehr zu sehen. Ja! Die Zukunft ist 1984 falsch abgebogen! Nun geht es wieder zurück in die Metternich'sche Weltsicht: Zensur, Überwachung, Freiheit nur für die Oberschicht! Dieser Trend ist auch bei der Hoffnung UNIX zu bemerken: Immer komplizierter, undurchsichtier und unfunktionaler. Nun: Noch gebe ich nicht auf! Ich WILL die Zukunft nutzen! Ich WILL die IT als Spielwiese betreiben! Auch wenn ich zurück zum AMIGA-DOS muß ...

Freitag, 16. Juni 2017

Zwischenstatus meines Lebens im Netz

So! Inzwischen habe ich meine Kenntnisse und so weit getrieben, dass ich meine eigene Home-Page (http://www.friedhuber.info) betreibe. Familiär bin ich mit der Web-Welt aber noch nicht geworden. Allein face-book - ja auch dort habe ich einen Account - versuche ich zu meiden. Der Grund: Ich komme mit dieser verdeckten Welt nicht zu recht. Alles tut irgendwas, ohne dass klar wird was. Auch bei diesem Blog: Es kommen Fragen, die ich bestätigen soll, ohne dass klar wird, was bestätigt wird (Bsp.: Bestätigen sie Cookies - ohne Angabe was das Küchlein wirklich tut und ohne Möglichkeit das zu prüfen) Alles ist zwar sehr primitiv - im Prinzip - aber alles ist verdeckt und unklar benannt (Was macht ein Küchlein in der Software?). So habe ich etwa meine Homepage bei A1. Für den Arbeitsschritt der Zuordnung der IP-Adresse zu dem Homepage-Name - intellektuell ein Vorgang, der an Primitivität nicht zu unterbieten ist: Eingabe von Name und zugeordneter Ziffer - musste ich wieder die Service-Line anrufen und das einem A1-Techniker machen lassen, da in den Maskensequenzen der Eingabemasken es einfach nirgends klar wurde, wo und wie ich diesen einfachen Schritt durchführen kann - geschweige denn, dass ich die Eingabefelder entdecken konnte (Wer glaubt, ein Feld mit IP-Adresse und ein anderes mit Domain-Name zu beschriften wäre in der Software möglich, der kennt die Software-Entwickler nicht!), Das Web ist für mich weiterhin auf der Stufe einer Gang-Welt. Ein geschlossener Zirkel von Freaks schaut darauf, dass das Ganze möglichst unklar wird. Absichtlich verdeckt mit kindischen Wörtern (Bsp.: Yahoo, Google usw. - Kreativitätsbeweise der Namensfindung gehen über Benutzeranforderungen) aus denen niemals geschlossen werden kann, was das Ding ist oder tut. Trotzdem: Das Web ist wenigstens ein kleiner Zipfel des Jahres 2000, von dem ich früher geträumt habe. Wikipedia, Google, Amazon - das sind die Boten des 21. Jahrhunderts - und natürlich Youtube! Leider arbeitet das Establishment aktuell daran, mit Überwachung, Restriktion und anderen Sparänzchen dieses kleine Element wieder kaputt zu machen. Da habe ich die Hoffnung, dass die Kids, die ich ob ihrer Gang-Sprache kritisiere, so viel Widerstand leisten können, die Netzfreiheit zu verteidigen ....

Freitag, 2. November 2012

Böser Wille oder gute Absicht?

Nun ist es endgültig soweit: Nachdem ich mich von LINUX entfernt habe, weil "die" bloss jeden Windows-Unsinn nachgebaut haben - nur etwas schlechter ist nun Mozilla dran. Ich war ein Fan von Firefox - IE habe ich bei mir sofort 'rausgeworfen - und nun das! Da "hacken" die von Mozilla einfach meinen Firefox ungefragt und blenden jetzt bei jedem start ihre Lasche mit dem Plug-In-Check auf! Nerv! Wie der Schmarren abzustellen ist, steht natürlich nicht auf der aufgeblendeten Seit! Bei mir erhebt sich die Frage, ob die Firmen wie Microsoft jetzt alle ihre Flaschen 'rausgeschmissen haben und diese nun die freie Software zerstören oder ob "die" das weiter im Sold der "Großen" machen? Jedenfalls: Mozilla raus! Google rein! Mag sein, dass mich Google ausspioniert - Mozilla nervt! Vor die Wahl gestellt, eine Software zu verwenden die sich ungefragt verändert, dann bei jedem Start nervt ist die Qual nicht groß! Google oder Microsoft - die machen das in dieser Form schon längere Zeit nicht mehr. Wenn ich mir die Vorgänge so ansehe, die sich im WEB 2.0 so abspielen und erst recht im WEB 3.0 so scheint es mir, dass es nun gelungen ist, eine frei denkende, demokratisch-anarchistische Gemeinschaft so zu unterwandern, dass die wünschenswerten Absichten erfolgreich zerstört sind. Bei LINUX: Da war es einmal Ziel, ein echtes stabiles Betriebssystem kostenlos so zur Verfügung zu stellen, dass nicht die gesamte Hardware-Leistung für unbestellte Features verwendet werden - und heute? Auf einen meiner älteren Rechner kann ich sowieso NUR mehr Windows 2K installieren, da ein aktuelles LINUX bei der Installation abstürzt. Falls ich dann ein Fedora o.ä. trotzdem installieren kann, ist das Ding so mit unsinnigen Features überfrachtet, dass ein Browseraufruf fast eine Minute braucht. Vorbei die Philosophie: LINUX installiert das was benötigt wird, mehr kann sich jeder User später dazuinstallieren. Eben: Die totale Übernahme der alten Microsoft-Philosophie. Im WEB ist es nicht viel anders: Unverständliche Schlagworte, kaum Kundennutzen hinter aufgeblähten Ankündigungen. Noch will ich nicht ganz glauben, dass es hier einer dunklen Macht (Darth Vader?) es geschafft hat, das freie Softwaregebiet zu erobern und in ein riesiges Frustimperium zu verwandeln - noch gibt es ja so etwas Tolles wie Wikipedia und: ja auch die Google Suchmaschine. Obwohl bei Google auch die dunklen Seiten mehr und mehr zu sehen sind - ich meine hier nicht das kindische Datensammeln sondern das seltsame Verhalten der Suchmaschine und deren Ergebnisse. Egal was man such, ob Leben, Goethe oder Schuhe - zuerst kommt immer der Eintrag "Amazon hat es" - selbst wenn man "BlaBla" sucht. Als nächstes ist die Unart zu nennen, dass Google glaubt zu wissen was man sucht - suche ich also "Flkr" so fühlt sich Google Flickr zu suchen - abstellen kann ich das kaum. Ich sehe also nicht die Datensammelei als wirklich bedrohlich, sondern die Bevormundung! Das was früher nur der Billi gemacht hat, das machen jetzt alle - selbst die, die vorher auf MS geschimpft haben. Oder hat man die Opposition wirklich komplett entfernt und es sitzen jetzt überall Microsoft-Agenten um die Leute flächendeckend zu verarschen? Jedenfalls: Schweren Herzens habe ich Google Chrome zum Standardbrowser gemacht und Mozilla gekübelt (dass ich IE zum Standardbrowser mache, dagegen wehrt sich noch mein neurotischer Persönlchkeitskern).

Sonntag, 8. Juli 2012

Status

Inzwischen gibt es mich auch auf facebook und aktuell kämpfe ich mit paper.li. Auch hier habe ich das Problem, dass ich die Beschreibungen nicht verstehe. Paper.li ist angeblich ganz kinderleicht - es gibt Tutorials auf YouTube - ja! Habe ich mir angesehen, habe ich versucht zu lesen - aber: Die Basisfragen bleiben ungeklärt. Meine Zeitung zeigt nicht das was ich will und wie ich das machen kann, was ich will, das finde ich nirgends heraus. Irgendwie ist das Web eine schöne verar....

Freitag, 2. März 2012

2012: nichts tut sich

Ja - inzwischen haben ich 2012 erreicht und kann nur feststellen: Das Leben im Web ist das Leben eines Zombies - alles Tot aber von Zeit zu Zeit ein Blog-Rülpser (wie diesen).
Um es kurz zu machen: Ich bin mir inzwischen ziemlich sicher, dass die in den Medien verbreiteten Stories über das Web lancierte Meldungen sind. Geschichten, wie z.B. Lonelygirl15, wo 1000e Zugreifen und Kontakt aufnehmen, sind "gemacht". Ich meine damit nicht, dass der Beitrag durch eine Schauspielerin dargestellt wurde, sondern ich meine, dass die Zugriffe gefaket sind. Ich vermute, dass man da einfach Bots darauf ansetzt um die Zugriffszahl in die Höhe zu treiben.
Ich bin übrigens auch der Meinung, dass das OK ist. Das Web ist eine Spielwiese und soll es bleiben. High-Score von Blog-Zugriffen durch Web-Bots sind eine Variante der Spielwiese. Ich meine nur, dass einem das als Web-Neuling angangs nicht so bewusst ist und die "offiziellen" Stellen - auch in der Ausbildung - so tun, als wäre das anders ..